Energieberater Kitzingen

Energieberater Kitzingen: technische Energieberatung für Sanierung, iSFP und Förderung

Wer in Kitzingen eine Sanierung, einen Heizungstausch oder einen Energieausweis plant, braucht vor allem eines: eine technische Einschätzung, die verständlich ist und wirtschaftlich Sinn ergibt.

Wer in Kitzingen eine Sanierung, einen Heizungstausch oder einen Energieausweis plant, braucht vor allem eines: eine technische Einschätzung, die verständlich ist und wirtschaftlich Sinn ergibt. Ein Energieberater in Kitzingen prüft den Zustand Ihres Gebäudes, zeigt Einsparpotenziale auf und hilft dabei, Fördermöglichkeiten sauber vorzubereiten.

Ingenieurbüro Würflein verbindet Energieberatung mit HLS-Fachplanung. Das ist besonders hilfreich, wenn es nicht bei allgemeinen Tipps bleiben soll, sondern wenn Heizung, Lüftung, Sanitär, Gebäudehülle und Förderlogik technisch zusammenpassen müssen.

Nutzen Sie das kostenlose Erstgespräch, wenn Sie wissen möchten, welche Maßnahme zuerst sinnvoll ist, ob ein individueller Sanierungsfahrplan passt oder welche Unterlagen für Förderung, Energieausweis und Planung nötig sind.

Entscheidung

Energieberater Kitzingen: Wann lohnt sich eine Beratung?

Eine Energieberatung lohnt sich immer dann, wenn an einem Gebäude größere Entscheidungen anstehen. Das gilt besonders bei hohen Heizkosten, geplanter Dämmung, Fenstertausch, Heizungsmodernisierung, Feuchte- oder Schimmelrisiken, Kauf einer älteren Immobilie oder der Frage, ob Fördermittel genutzt werden können.

Kurz gesagt: Ein Energieberater bewertet nicht nur einzelne Bauteile. Er ordnet Gebäudehülle, Anlagentechnik und Nutzung zusammen ein. Dadurch entsteht eine Reihenfolge, die Fehlinvestitionen vermeidet.

Typische Anlässe in Kitzingen und Umgebung sind:

  • ein älteres Ein- oder Mehrfamilienhaus soll Schritt für Schritt modernisiert werden
  • eine bestehende Heizung ist ineffizient oder passt nicht mehr zum Gebäude
  • vor einer Dämmung sollen Wärmebrücken und Lüftung mitgedacht werden
  • für Verkauf, Neuvermietung, Verpachtung oder Leasing wird ein Energieausweis benötigt
  • BAFA- oder KfW-Förderung soll genutzt und die passende Vertrags-, Antrags- und Startreihenfolge geklärt werden
  • Angebote für Wärmepumpe, Fenster, Dach oder Fassade sollen technisch eingeordnet werden

Wichtig ist die richtige Reihenfolge. Die Vorgaben unterscheiden sich je nach Förderprogramm. Bei BEG-Einzelmaßnahmen muss zur Antragstellung grundsätzlich bereits ein Vertrag mit Förderbedingung vorliegen, während kommunale Programme einen Maßnahmenbeginn häufig erst nach schriftlicher Freigabe erlauben.

Analyse

Was prüft ein Energieberater konkret?

Ein Energieberater in Kitzingen analysiert, wo ein Gebäude Energie verliert, welche Technik sinnvoll passt und welche Maßnahmen wirtschaftlich priorisiert werden sollten. Bei Ingenieurbüro Würflein kommt die technische Gebäudeperspektive hinzu: Heizung, Lüftung und Sanitär werden nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil der gesamten Gebäudeausrüstung.

BereichWas geprüft wirdErgebnis für Eigentümer
GebäudehülleDach, Außenwand, Fenster, Kellerdecke, WärmebrückenKlarheit, wo Energieverluste entstehen
HeizungWärmeerzeuger, Verteilung, Regelung, DimensionierungGrundlage für Modernisierung und Heizungsplanung
LüftungLuftwechsel, Feuchteschutz, Komfort, EffizienzSchutz vor Feuchteproblemen und bessere Raumluft
EnergieverbrauchVerbrauchsdaten, Nutzerprofil, Einsparpotenzialerealistische Einschätzung der Betriebskosten
FörderfähigkeitBAFA, KfW, iSFP-Bezug, technische Mindestanforderungenbessere Vorbereitung vor Antrag und Umsetzung
UmsetzungPlanung, Fachbegleitung, Objektüberwachungweniger Ausführungsfehler und bessere Qualität

Kurz gesagt: Ein Energieberater ist sinnvoll, wenn Sie nicht nur wissen wollen, was möglich ist, sondern welche Maßnahme technisch zuerst kommt, welche Förderung realistisch ist und wie die Umsetzung ohne unnötige Folgekosten geplant werden kann.

Förderung

iSFP, BAFA und KfW: Was im September 2026 gilt

Der individuelle Sanierungsfahrplan, kurz iSFP, ist ein strukturierter Plan für die energetische Modernisierung eines Wohngebäudes. Die BAFA-Energieberatung für Wohngebäude wird aktuell mit 50 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars unterstützt, maximal mit 650 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern beziehungsweise 850 Euro bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten. Für Wohnungseigentümergemeinschaften kann zusätzlich ein einmaliger Erläuterungszuschuss von 250 Euro möglich sein.

Bei vielen BEG-Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle beträgt die Grundförderung 15 Prozent. Seit dem 21. Juli 2026 gilt für den iSFP-Bonus eine neue Berechnung: Die zusätzlichen 5 Prozent werden erst ab dem jeweiligen Mindestinvestitionsvolumen und nur auf den darüber liegenden Ausgabenanteil gewährt. Bei einem Einfamilienhaus liegt diese Schwelle bei 30.000 Euro. Gleichzeitig kann sich die Obergrenze der förderfähigen Ausgaben für bestimmte Einzelmaßnahmen von 30.000 auf 60.000 Euro erhöhen.

Für den Heizungstausch gelten bei KfW 458 seit dem 21. Juli 2026 30 Prozent Grundförderung, derzeit 16 Prozent Klimageschwindigkeitsbonus und je nach Haushaltsjahreseinkommen 10, 30 oder 40 Prozent Einkommensbonus. Der frühere Effizienzbonus und der Emissionsminderungszuschlag sind entfallen. Regulär ist die kombinierte Förderung auf 70 Prozent begrenzt; für bestimmte selbstnutzende Eigentümer mit niedrigem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen sind bis zu 80 Prozent möglich. Für die erste Wohneinheit werden aktuell maximal 28.000 Euro förderfähige Kosten berücksichtigt.

Für größere Effizienzhaus-Sanierungen kann KfW 261 mit bis zu 150.000 Euro Kredit je Wohneinheit relevant sein. Für bereits bezuschusste Einzelmaßnahmen kann der Ergänzungskredit 358/359 mit bis zu 120.000 Euro je Wohneinheit hinzukommen. Dieser Ergänzungskredit ist nicht als eigenständige Finanzierung ohne vorherige Zuschusszusage gedacht.

Wichtig zur Reihenfolge: Bei BEG-Einzelmaßnahmen muss zur Antragstellung grundsätzlich bereits ein unterschriebener Lieferungs- oder Leistungsvertrag vorliegen. Dieser muss eine aufschiebende oder auflösende Förderbedingung sowie ein geplantes Umsetzungsdatum enthalten. Eine solche Bedingung darf nicht nachträglich in einen bereits unbedingten Vertrag aufgenommen werden.

Seit dem 29. Juli 2026 gilt außerdem das Gebäudemodernisierungsgesetz. Die frühere pauschale bundesweite Vorgabe eines einheitlichen Anteils von mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energien bei neu eingebauten Heizungen ist entfallen. Kommunale Wärmepläne bleiben trotzdem wichtig, weil sie Hinweise auf mögliche zukünftige Wärmenetze und andere Versorgungswege liefern können.

Ablauf

Ablauf der Energieberatung in 5 Schritten

Eine klare Struktur macht die Beratung effizient. Der folgende Ablauf eignet sich für Eigentümer, die ihre Immobilie in Kitzingen energetisch prüfen oder modernisieren möchten.

  1. Erstgespräch und Zielklärung:
    Sie schildern Gebäude, Anlass und Ziel. Geht es um Energiekosten, Heizung, Sanierung, Energieausweis, Förderung oder eine Kombination daraus?
  2. Unterlagen und Bestandsaufnahme:
    Hilfreich sind Grundrisse, Baujahr, Energieverbräuche, Fotos, vorhandene Energieausweise, Schornsteinfegerprotokolle, Heizungsdaten und bereits vorliegende Angebote.
  3. Technische Analyse:
    Gebäudehülle, Anlagentechnik, Wärmeverteilung, Lüftung und mögliche Schwachstellen werden fachlich bewertet. Bei Bedarf kommen CAD-basierte Planung, 3D-Gebäudedaten hinzu.
  4. Maßnahmenkonzept und Fördercheck:
    Sie erhalten nachvollziehbare Empfehlungen. Je nach Ziel kann daraus ein iSFP, eine konkrete Fachplanung oder eine Entscheidungsgrundlage für einzelne Maßnahmen entstehen. Bei Fördervorhaben wird zusätzlich die konkrete Vertrags-, Antrags- und Startreihenfolge geklärt.
  5. Umsetzung und Qualitätskontrolle:
    Wenn Maßnahmen realisiert werden, ist eine fachliche Begleitung sinnvoll. Sie hilft, technische Vorgaben einzuhalten, Angebote zu prüfen und Ausführungsfehler früh zu erkennen.

Sie möchten wissen, welcher Schritt für Ihr Gebäude sinnvoll ist? Dann nehmen Sie Kontakt mit Ingenieurbüro Würflein auf und klären Sie Ihr Projekt im Erstgespräch.

Kontakt aufnehmen
Ingenieurbüro Würflein

Warum Ingenieurbüro Würflein für Ihr Projekt in Kitzingen?

Ingenieurbüro Würflein verbindet Energieberatung mit technischer Gebäudeplanung. Auf der Website werden unter anderem Energieberatung, Energieausweise, individueller Sanierungsfahrplan, Heizungsplanung, Lüftung und Sanitär als Leistungsbereiche genannt. Zusätzlich beschreibt das Büro CAD-basierte 2D- und 3D-Gebäudeplanung. Das ist hilfreich, wenn eine Sanierung später praktisch umgesetzt werden soll, denn eine gute Empfehlung muss nicht nur förderfähig sein, sondern im Gebäude funktionieren.

Für Eigentümer in Kitzingen sind besonders diese Stärken relevant:

  • technische Beratung für Wohn- und Gewerbegebäude
  • energetische Sanierungskonzepte statt isolierter Einzelmaßnahmen
  • HLS-Planung für Heizung, Lüftung und Sanitär
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für Modernisierungen
  • BAFA- und KfW-Förderberatung auf Basis der verfügbaren Website-Angaben
  • Objektüberwachung, Dokumentation und Qualitätskontrolle bei der Umsetzung

Auf der aktuellen Website wird Markus Würflein als Geschäftsführer und Gebäudeenergieberater BAFA genannt. Stefanie Bauernfeind wird als technische Planerin für Gebäudeanalyse, CAD-Planung sowie BAFA- und KfW-Förderberatung aufgeführt.

Mehr zum Team finden Sie auf Über uns. Weitere Informationen zu den Leistungen finden Sie unter Beratung, Planung, Energetische Sanierung und Überwachung.

Leistungen

Energieausweis, Sanierungsfahrplan oder Baubegleitung?

Nicht jede Anfrage braucht sofort den gleichen Leistungsumfang. Die folgende Übersicht hilft bei der Einordnung.

ZielPassende LeistungWann sinnvoll?
Verkauf, Neuvermietung, Verpachtung oder LeasingEnergieausweisWenn ein Energieausweis nach den gesetzlichen Anforderungen benötigt wird
Sanierung schrittweise planenIndividueller SanierungsfahrplanWenn mehrere Maßnahmen über Jahre sinnvoll abgestimmt werden sollen
Förderung prüfenFördermittelberatungWenn Vertrags-, Antrags- und Startreihenfolge vor einem unbedingten Auftrag geklärt werden sollen
Heizung erneuernHeizungs- und HLS-PlanungWenn Wärmeerzeuger, Heizlast, Verteilung und Gebäudehülle zusammenpassen müssen
Feuchte und Wärmeverluste vermeidenWärmebrücken- und LüftungsbetrachtungVor Dämmung, Fenstertausch oder umfassender Sanierung
Umsetzung absichernFachplanung und ObjektüberwachungWenn Qualität, Kosten, Termine und Nachweise kontrolliert werden sollen

Wer einen Energieberater in Kitzingen sucht, sollte nicht nur nach Fördermitteln fragen. Entscheidend ist, ob die Beratung technische Umsetzbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Förderfähigkeit gemeinsam prüft.

Kitzingen aktuell

Kommunaler Wärmeplan, lokale Förderung und Energieberatung

Die Stadt Kitzingen hat ihre kommunale Wärmeplanung inzwischen abgeschlossen und den Abschlussbericht veröffentlicht. Das Stadtgebiet wurde in 20 Wärmeversorgungsgebiete unterteilt. Für Bereiche mit hoher Wärmedichte wie Altstadt, Südstadt Nord und Süd, Etwashausen sowie Siedlung Süd und West werden Wärmenetze als mögliche Zukunftslösung betrachtet. Für zahlreiche weniger dicht bebaute Quartiere sind dagegen eher dezentrale Lösungen vorgesehen.

Für Altstadt, Südstadt Nord und Süd sowie Teile von Etwashausen liegt bereits seit Juli 2025 eine vertiefende Machbarkeitsstudie vor. Ein Wärmenetz wird dort grundsätzlich als machbar bewertet; untersucht werden unter anderem Flusswasser-Wärmepumpen, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und Biomasse. Die Stadt weist zugleich ausdrücklich darauf hin, dass zwischen grundsätzlicher Machbarkeit und tatsächlicher Umsetzung ein langer Planungs-, Finanzierungs- und Beteiligungsprozess liegt. Ein Gebiet im Wärmeplan ist deshalb keine individuelle Anschlussgarantie.

Aktualitätshinweis: Die städtische Wärmeplan-Seite enthält noch eine FAQ zur früheren 65-Prozent-EE-Heizpflicht und verweist dort selbst auf das damals „neu kommende“ Gebäudemodernisierungsgesetz. Seit dem 29. Juli 2026 ist dieses Gesetz jedoch bereits in Kraft; die pauschale bundesweite 65-Prozent-Vorgabe ist entfallen.

Städtisches Förderprogramm für regenerative Energiequellen

Kitzingen führt weiterhin ein eigenes Förderprogramm für private Wohngebäude. Gefördert werden die erstmalige Errichtung einer Photovoltaikanlage, einer thermischen Solaranlage, einer kleinen Windkraftanlage sowie die Installation entsprechender fest eingebauter Stromspeicher. Das Programm gilt im Stadtgebiet für private Eigentümer von Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern mit höchstens drei Wohneinheiten.

Nach der aktuell veröffentlichten Richtlinie beträgt der Zuschuss 10 Prozent der Nettogesamtbaukosten, maximal 2.500 Euro pro Gebäude. Die förderfähigen Nettokosten müssen mindestens 5.000 Euro betragen. Die Stadt stellt hierfür jährlich maximal 25.000 Euro bereit; ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Wichtig: Der Antrag muss vor Auftragsvergabe und Inbetriebnahme gestellt werden. Mit der Maßnahme darf grundsätzlich erst nach schriftlicher Bestätigung der Förderfähigkeit und Maßnahmenfreigabe begonnen werden. Damit unterscheidet sich dieses kommunale Programm deutlich von der BEG-Vertragslogik.

Altstadt: Sanierungsförderung und steuerliche Vorteile

Im Sanierungsgebiet Altstadt unterstützt die Stadt private Fassadengestaltungs- und Sanierungsmaßnahmen. Das aktuelle Kommunale Förderprogramm nennt 30 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten, maximal 15.000 Euro. Es dient vor allem der Erhaltung und Verbesserung des Stadtbilds und gilt im Altstadtbereich, einem Teilbereich von Etwashausen sowie für in der Denkmalliste erfasste Objekte im Stadtgebiet.

Zusätzlich können im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet steuerliche Vergünstigungen nach den einschlägigen Vorschriften des Einkommensteuergesetzes möglich sein. Die Stadt nennt dabei ausdrücklich auch die energetische und ökologische Aufwertung als Sanierungsziel. Voraussetzung für die steuerliche Bescheinigung ist unter anderem, dass vor Beginn der baulichen Maßnahmen eine Vereinbarung mit der Stadt geschlossen wird.

Kostenlose öffentliche Energieberatung

Der Landkreis Kitzingen bietet 2026 gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Bayern kostenlose 45-minütige Energieberatungen im Landratsamt oder per Video an. Für September 2026 sind Termine am 17. und 24. September veröffentlicht; der Termin am 17. September ist bereits ausgebucht. Zusätzlich gibt es einen kostenlosen Wärmepumpen-Angebots-Check.

Für eine Beratung direkt zu Hause kooperiert der Landkreis ebenfalls mit der Verbraucherzentrale. Der Energiecheck dauert etwa 60 Minuten und kostet aktuell 40 Euro Eigenanteil. Außerdem besteht eine kostenlose telefonische Beratung über die Energieagentur Oberfranken. Diese Angebote eignen sich gut für eine erste Orientierung; für iSFP, konkrete Förderanträge, detaillierte Berechnungen, HLS-Planung oder Umsetzungsbegleitung kann eine weitergehende Fachberatung erforderlich sein.

Auswahl

Worauf Sie bei der Auswahl eines Energieberaters achten sollten

Ein qualifizierter Energieberater sollte transparent erklären, für welche Förderprogramme und Leistungen er geeignet ist. Die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes ist ein bundesweites Verzeichnis nachweislich qualifizierter Fachkräfte für energieeffizientes Bauen, Sanieren und Optimieren. Die KfW weist darauf hin, dass zugelassene Expertinnen und Experten in der dena-Expertenliste geführt werden.

Prüfen Sie vor der Beauftragung:

  • Ist die Beratung unabhängig und verständlich?
  • Werden Gebäudehülle und Anlagentechnik gemeinsam betrachtet?
  • Gibt es klare Aussagen zu Förderfähigkeit und Antragszeitpunkt?
  • Werden Angebote technisch geprüft, bevor sie beauftragt werden?
  • Gibt es eine saubere Dokumentation der Ergebnisse?
  • Kann die Beratung bei Bedarf in Fachplanung oder Baubegleitung übergehen?
  • Werden keine unrealistischen Einsparungen oder Förderversprechen gemacht?

Öffentliche Erstberatungen können eine gute Orientierung geben. Für iSFP, konkrete Förderanträge, detaillierte technische Berechnungen, HLS-Planung oder Umsetzungsbegleitung ist je nach Vorhaben eine weitergehende Fachberatung erforderlich.

Jetzt Energieberatung für Kitzingen anfragen

Wenn Sie eine Immobilie in Kitzingen energetisch modernisieren möchten, starten Sie am besten mit einer strukturierten Erstklärung. Ingenieurbüro Würflein prüft Ihr Anliegen technisch und zeigt, ob Energieberatung, iSFP, Energieausweis, HLS-Planung oder Objektüberwachung der richtige nächste Schritt ist.

Nutzen Sie die Kontaktseite oder rufen Sie 0160 / 782 06 00 an. Je genauer Sie Baujahr, Gebäudeart, Verbrauchsdaten und geplante Maßnahmen beschreiben, desto zielgerichteter kann das Erstgespräch vorbereitet werden.

FAQ

FAQ

Was macht ein Energieberater in Kitzingen?

Ein Energieberater in Kitzingen bewertet den energetischen Zustand eines Gebäudes, prüft Gebäudehülle und Anlagentechnik, zeigt sinnvolle Sanierungsmaßnahmen auf und unterstützt bei der Vorbereitung von Fördermitteln, Energieausweis, iSFP oder Fachplanung.

Wann brauche ich einen Energieberater?

Ein Energieberater ist sinnvoll, wenn Sie sanieren, eine Heizung erneuern, Fördermittel nutzen, ein älteres Haus kaufen, einen Energieausweis benötigen oder vor größeren Investitionen wissen möchten, welche Maßnahme zuerst umgesetzt werden sollte.

Was ist ein individueller Sanierungsfahrplan?

Ein individueller Sanierungsfahrplan, kurz iSFP, ist ein strukturierter Plan für die energetische Sanierung eines Wohngebäudes. Seit dem 21. Juli 2026 wird der 5-Prozent-iSFP-Bonus bei späteren BEG-Einzelmaßnahmen nur noch auf den oberhalb des jeweiligen Mindestinvestitionsvolumens liegenden Ausgabenanteil gewährt.

Wird eine Energieberatung gefördert?

Die BAFA-Energieberatung für Wohngebäude wird aktuell mit 50 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars unterstützt, maximal mit 650 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern beziehungsweise 850 Euro ab drei Wohneinheiten. Für Wohnungseigentümergemeinschaften kann zusätzlich ein einmaliger Erläuterungszuschuss von 250 Euro möglich sein.

Kann ich Fördermittel ohne Energieberater beantragen?

Das hängt vom Förderprogramm und der Maßnahme ab. Bei BAFA-Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle, bestimmter Anlagentechnik sowie bei Fachplanung und Baubegleitung ist ein gelisteter Energieeffizienz-Experte erforderlich. Bei KfW 458 kann die Bestätigung zum Antrag auch durch ein registriertes Fachunternehmen erstellt werden.

Was ist der Unterschied zwischen Energieausweis und iSFP?

Ein Energieausweis dokumentiert die energetische Qualität eines Gebäudes für Nachweiszwecke. Ein iSFP ist dagegen ein Beratungsinstrument und zeigt, wie ein Gebäude schrittweise energetisch verbessert werden kann.

Ist die kommunale Wärmeplanung in Kitzingen abgeschlossen?

Ja. Die Stadt hat den kommunalen Wärmeplan abgeschlossen und veröffentlicht. Das Stadtgebiet ist in 20 Wärmeversorgungsgebiete eingeteilt. Die dort dargestellten Wärmenetz- und dezentralen Eignungen sind strategische Planungen und keine individuelle Anschlussgarantie.

Gibt es in Kitzingen eine städtische Förderung für Photovoltaik oder Stromspeicher?

Ja. Das städtische Programm für regenerative Energiequellen fördert bei privaten Wohngebäuden unter anderem die erstmalige Errichtung von Photovoltaik, Solarthermie, kleinen Windkraftanlagen und entsprechenden fest installierten Stromspeichern. Der Zuschuss beträgt 10 Prozent der Nettogesamtbaukosten, maximal 2.500 Euro pro Gebäude. Der Antrag muss vor Auftragsvergabe und Inbetriebnahme gestellt werden.

Gibt es in Kitzingen eine kommunale Sanierungsförderung?

Im Sanierungsgebiet Altstadt sowie für bestimmte weitere historische Bereiche und Denkmäler führt die Stadt ein kommunales Förderprogramm für private Fassadengestaltungs- und Sanierungsmaßnahmen. Genannt werden 30 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten, maximal 15.000 Euro. Ob eine konkrete energetische Maßnahme darunter fällt, sollte vor Beginn mit der Stadt geklärt werden.

Gibt es in Kitzingen kostenlose öffentliche Energieberatung?

Ja. Der Landkreis bietet 2026 gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Bayern kostenlose 45-minütige Beratungen im Landratsamt oder per Video an. Zusätzlich gibt es einen kostenlosen Wärmepumpen-Angebots-Check sowie Energiechecks direkt zu Hause mit aktuell 40 Euro Eigenanteil.

Welche Unterlagen sind für die Energieberatung hilfreich?

Hilfreich sind Grundrisse, Baujahr, Fotos, Energieverbrauchsdaten, Heizungsdaten, Schornsteinfegerprotokolle, vorhandene Energieausweise, Baubeschreibungen und Angebote von Handwerksbetrieben.

Bietet Ingenieurbüro Würflein auch Planung und Begleitung der Umsetzung?

Ja. Auf der Website werden neben Energieberatung auch HLS-Planung, CAD-basierte Gebäudeplanung, Wärmebrückenanalyse, energetische Nachweise, Wirtschaftlichkeitsberechnungen und Objektüberwachung beschrieben.